Über uns

Die Kreuzkirche liegt mitten in Hamburg-Eimsbüttel, nahe beim Isebekkanal. Als Baptist*innen haben wir die Taufe im Namen. Wir taufen nur Menschen, die das aufgrund ihres Glaubens selbst wollen.

Zu uns gehören ca. 100 Mitglieder und viele Freunde und Kinder. Unsere Gottesdienste werden Sonntag für Sonntag von ca. 30 Menschen besucht. Es sind allerdings nicht immer dieselben. Die Atmosphäre ist familiär, aber nicht vereinnahmend. Wir haben häufig Gäste.

Menschen, die die Gemeinde kennenlernen, beschreiben sie häufig so: zugewandt, freundlich, ermutigend, eigenständig, interessiert, wertschätzend, leicht chaotisch, musikalisch, tatkräftig und kinderlieb.

Wir haben unsere Vorstellungen von einem gelungenen Leben und kennen die verschiedensten Arten, an ihnen zu scheitern. Wir finden, dass Scheitern zum Leben dazugehört. Und darum soll es auch in der Gemeinde Platz haben.

Wir begrüßen, dass wir verschieden sind. Das betrifft: Meinungen, Lebensentwürfe, Alter, Herkunft, Bildung, sexuelle Orientierung, Musikgeschmack, Familienstand…  Wir gehören zu einem Gemeindebund, dem Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden.

Wir versuchen, Jesus nachzufolgen, ohne heiligen Schein. Wir wollen unseren christlichen Glauben gemeinsam mit anderen leben; angenommen, suchend und aktiv.

Wir wissen ein selbst gekochtes Essen zu schätzen. Wir lieben selbst gemachte Musik.

Eigenständigkeit und Eigenverantwortung sind uns wichtig. Wir können selbst denken, beten und glauben. Das versuchen wir auch unseren Kindern beizubringen.

Wir sind verbunden mit den anderen Kirchen in unserem Stadtteil. Wir beten nicht nur für uns selbst, sondern auch für die Anliegen der Stadt und der Welt. Wir interessieren uns für die Auswirkungen unseres Handelns auf die Natur. Wir engagieren uns für Kinder in Indien, Menschen auf der Sternschanze und Leute, die Lebensberatung suchen.

Wir haben als Gemeinde vier Leitsätze entwickelt, nach denen wir uns ausrichten möchten. Diese haben wir bewusst mit „Wir wollen…“ formuliert, da wir uns auf dem Weg befinden, diese Leitsätze zu erfüllen. Sie dienen uns als Erinnerung daran, wie wir seinwollen und wonach wir uns und unsere Aktivitäten ausrichten.

Das heißt für uns, dass wir einen lebendigen Austausch über Glaubens- und Lebensfragen haben möchten. Dabei dürfen wir auch hinterfragen und unsere Zweifel äußern. Es geht uns um Freiheit, Offenheit und Ehrlichkeit und mit dem Leben und all seinen Facetten verwurzelt zu sein. Wir möchten eine Vielfalt an Formen, den Glauben zu leben, zulassen und zu Fragen des Glaubens und des täglichen Lebens miteinander ins Gespräch kommen.

Wir gestalten unsere Gottesdienste so, dass möglichst viel aktive Beteiligung möglich wird. Glauben wird erfahrbar im Gebet, in den Liedern, die wir singen, in der Gemeinschaft miteinander und in den Predigten, die uns zum mitdenken und sich auseinandersetzen herausfordern. Darüber hinaus schaffen wir Angebote, bei denen ein Austausch über unseren Glauben und über unsere persönlichen Glaubenserfahrungen möglich ist und gefördert wird, wie Hauskreise, Predigtnachgespräche, Bibelgespräche, Gebetskreise und Gemeindefreizeiten.

Als Gemeinde sind wir offen für alle Menschen, die mit uns Gottesdienst feiern, Gemeinschaft teilen und den Glauben aktiv im Alltag leben möchten. Wir wollen einen Raum bieten für alle Menschen, unabhängig von ihrem Familienstand, ihrer sexuellen Orientierung und ihrer Geschlechtsidentität.

Uns ist es wichtig, Angebote zu schaffen, die für Menschen aus unserem Stadtteil einen Mehrwert bieten. Wir haben einige Angebote, die es seit vielen Jahren bei uns gibt und die großen Zulauf haben, wie die Kerzenwerkstatt im und der Winterspielplatz. Ein weiteres, neueres Angebot ist unser Sprachcafé. Daneben bieten wir zeitlich begrenzte Aktionen an, wie unseren Projektchor.